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02.11.2010, 17:39 Uhr
Nachrichten-Ticker II
Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft
Clausthal-Zellerfeld -

Am 2.11. 2010 diskutierten Frank Oesterhelweg und Rudolph Goetz die weitere Entwicklung des Weltkulturerbes mit Justus Teicke, dem Betriebsleiter der Harzwasserwerke, Thomas Gundermann, dem Vorsitzenden des Oberharzer Geschichts- und Museumsvereins und Wilhelm Marbach, dem Leiter des Oberharzer Bergwerksmuseums.

Wachsende Besucherzahlen im Bergwerksmuseum.

Die Anerkennung der Oberharzer Wasserwirtschaft als Teil des Weltkulturerbes hat zu einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen im Museum geführt, so die Vertreter des Oberharzer Bergwerksmuseums. Allerdings fragen Besucher auch nach dem Ort und der Lage des Weltkulturerbe. Hier soll Abhilfe durch neue Schilder und durch Sonderdrucke von Informationsmaterial erfolgen. Die Harzwasserwerke öffnen ihre Ausstellung bis November ganztägig und bieten Führungen an.

Satzungsfragen.

Die neue Satzung der Stiftung Weltkulturerbe Goslar, Rammelsberg und Oberharzer Wasserwirtschaft und müsse noch vom Rat der Stadt Goslar beschlossen werden. Erst dann habe der neue Teil des Weltkulturerbes eine handlungsfähige Administration wie sie von den internationalen Vorschriften verlangt werde.

Sitz der Stiftung sei Goslar. Anzustreben sei allerdings eine Darstellung der gesamten historischen Wasserwirtschaft an zentraler Stelle im Oberharz.

Finanzierung noch offen.

Die endgültige Finanzierung des Weltkulturerbes - über die für den Rammelsberg bewilligten Mittel hinaus - steht noch nicht fest. In dem von einer Beratungsfirma aufgestellten Masterplan sei ein Betrag von 1,9 Mio. jährlich erforderlich, was aber wohl nicht finanzierbar sei dürfte. Die Landesregierung hat als Anlaufhilfe zunächst 60.000,00 € bereit gestellt. Es soll versucht werden, auch Mittel des Bundes zu erhalten, zumindest im Rahmen von Konjunkturprogrammen.

Was ist zu tun?

Unsere Aufgabe als Landtagsabgeordneten ist es, uns für eine beschleunigte Beschlussfassung über die Satzung und für die Bereitstellung angemessener Mittel im Landeshaushalt einzusetzen, so Frank Oesterhelweg und Rudolph Goetz.

Im übrigen sollten die in der Satzung vorgesehenen Organe bereits jetzt zusammentreten und ihre Arbeit aufnehmen.

aktualisiert von Jens Lutz, 11.11.2010, 12:01 Uhr

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